Sammi selps hat geburztak

Häppi börsdai liber Sammi! Wir (alle teddys hier) wünschen dir immer ordentlich schoki auf tasche unt heufige genussreiche restaurangbesuche unt fiele gute freunde unt fiele spannende ideen für deinen blog unt interessante reisen unt ein rauschendes geburztaksfest.

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schtart des grburztaksfest

Susanne hat mir ferraten das du heute 15 jahre alt wirst. Weil ich jünger bin unt nich mitbekommen hap wi du zu uns gekommen bist, hap ich Susanne interwjuht. Ich hoffe, ich kann das genau so gut wi du.

Ich: „Susanne, erzähl bitte wi Sammi zu uns gekommen is.“

Susanne: „Erst einmal wünsche ich Sammi auch alles Gute zum Geburtstag. Er bekommt natürlich auch einen persönlichen Geburtstagkuss! Jetzt erzähl ich, wie Sammi ausgelöst wurde.
Martin und ich haben Tee gekauft und im Teeladen stand eine Kiste mit Teddys. Sammi guckte aus der Kiste und wollte unbedingt mit. Wir haben ja schon seit längerem eine Zuzugssperre für Teddys, aber Sammi hat so süß geguckt, dass wir weich wurden. Die meisten Teddys in der Kiste hatten Mützen an, aber Sammi nicht. Wir haben die Teeverkäuferin gebeten, nach Sammis Mütze zu suchen und schließlich hat sie sie auch gefunden.“

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Sammi unt Bürokratis mit müzzen

Ich: „Was hapt ihr denn dann gemacht?“

Susanne: „Wir haben mit Sammi erst einmal eine Currywurst mit Pommes gegessen. Da wurde uns sofort klar, dass wir einen Teddy mit großem Appetit ausgelöst hatten. Der hat ganz schön zugeschlagen und wurde mit jedem Bissen immer fröhlicher. Nun ja, du kennst ihn ja.“

Ich: „Ja klar. Sammis lieplinksgericht ist immer noch körri wurst.“

 

 

Fuxi hat heute geburztak! Hoch soll sie leben!

Liebe Fuxi,

im auftrag fon Zimti unt den anderen teddys hier übernehme ich die aufgabe einen geburztak-BLOG für dich zu posten. Alles gute zum geburztak! Zimti, als Fuxis schwester hast du ers mal das wort.

Zimti: „Danke, Sammi. Lipste schwester: herzliche glükkwünsche fon uns allen unt fon mir einen extra geburztakskuß!

Zimti u. Fuxi
fiel kalte brause zum geburztak!

Du bis jez 33 jahre alt – wie ich! Ich weiß noch wi du aus der schtrubbellotte gekommen bist. Susanne hatte mich dort am 14. februar ausgelöst. Da warst du aber nicht da. Susanne erinnert sich das die ferkäuferin gesagt hat das die anderen grizzlis noch in der sommerfrische seien unt das sie dir bescheit sagen würde das Susanne dich abholt sobalt du wieder da wärst. Das hat sie dann ja auch getan unt so konnte Susanne dich dann am 17. august 1983 entlich apholen. Ich weiß auch noch sehr gut wie du Sigrit kennen gelernt hast unt wie die sich gefreut hat das du mit ihr kommst unt bei ihr wohnen wirst.“

Ich: „So, nun sint die anderen dran. Ich schreip eure wünsche für Fuxi in den BLOG. Los gehtz!“

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ich wünsch dir immer genuk brause! Hariod
Blacky im Liegestuhl 1 2009
immer megakuhles geschille! Blacky
Berri2
immer mal wieder eine schöne reise! Berri

grundi Liegestuhl
das du immer kriekst was du willst! Grundi
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immer was fesches zum ahzien! Pünktchen
Bobby
immer was passendes zum anziehn! Bobby
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immer einen guten schlukk! Joki
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immer sauber bleiben! Mekki
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das dir immer schön warm is! Herti
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immer einen schnellen schlitten zur ferfügung! Osito Mercedes unt Schimmi

teddys unt hunde unt kazzen

Ich war for ein paar tagen mit Blacky unt Susanne unt Martin bei freunden fon Susanne unt Martin zum grillen. Es war sehr lekker weil die gute sachen grillen die ich sehr mag unt weil die das fleisch nicht trokken grillen. Wir haben da auch einen hunt getroffen, den Blacky unt ich mögen. Er heißt Klein-Bonzo.

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wir mit Klein-Bonzo

Als wir das Kadäng erzählt haben, gukkte der ganz erschtaunt unt hat uns folgende geschichte erzählt. Ich war damals noch nich dabei.

For ein paar jahren kamen die freunde von Susanne unt Martin mit einem großen Bonzo zu besuch. Kadäng unt die anderen teddys waren auf der truhe im schlafzimmer unt wussten fon nix. Dann ging auf einmal die tür auf unt herein kam – Bonzo.

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Bonzo im porträ – leider sieht man nich wie groß der is

Bonzo kukkte sich um unt entdekkte das bett fon Susanne unt Martin unt legte sich rein. Die teddys schrieen durcheinander unt fragten Kadäng was sie bloß tun sollten. Kadäng meinte er wäre auch ganz schön erschrokken gewesen. Er kam dann auf eine gute idee unt sagte den anderen sie sollten sich tot schtellen. Das haben alle gemacht unt Bonzo schlief ein. Nach einer weile die den teddys sehr sehr lang forkam hörten sie wie Susanne unt ihre freundin nach Bonzo riefen. Da wurde der wach und schtant auf – zittern unt totschtellen zusammen ist schwierich. Bonzo konnte nicht aus dem zimmer raus weil die tür nach innen aufgeht unt deswegen waren Kadäng unt die teddys weiterhin mit ihm eingeschperrt. Dann kam zum guten glükk irgendwann Susanne unt fant Bonzo unt holte ihn aus dem zimmer.

Martin hatte auch mal so einen hunt wie Bonzo. Der hieß Kuno unt den haben wir zum glükk nicht kennen gelernt.

Martins Hund Kuno
Martins hunt Kuno – Martin sagt er sieht auf dem bilt sehr schlank aus

Klein-Bonzo, Bonzo unt Kuno gehören zur rasse der rottweiler. Diese rasse mögen teddys nur wenn der hunt aus plüsch ist wie Klein-Bonzo. Brauni hat auch einen hunt gehabt  – einen dakkel mit dem namen Waldi.

Brauni mit seinem hunt Wallldi
Brauni mit seinem hunt Waldi

Auf dem bilt sint Brauni unt Waldi im urlaup am fenster. Sie hatten auf dem frühschtükstisch müzzen gefunden die ihnen gut passten. Waldi ist auch ein netter hunt.

Fuxi (die schwester fon Zimti die bei Susannes eltern wohnt) hatte auch mal einen hunt. Das war ein jäkk rassel unt eine hündin unt die hieß Nelli.

Nelli
Fuxis hunt Nelli

Fuxi kam ganz gut mit Nelli aus. Einmal hatte Nelli einen fersuch unternommen mit Fuxi unt ihren teddyfreunden zu schpielen. Da ist Sigrit aber sofort eingeschritten unt hat ihr das schtrikt ferboten. Zum glükk hat Nelli sich das gemerkt unt die teddys in rue gelassen.

Wir haben keine probleme mit hunden die sich nicht für teddys interessieren. Wenn es sich aber um welpen handelt ist forsicht geboten weil die sich für alles interessieren unt ihre zähne überall reinhauen – egal ops was zum essen ist oder ein schluppen oder ein teddy. Die sehen nietlich aus sint aber richtich schrekklich gefährlich.

Nelli Welpe
Nelli als welpe – sieht nietlich aus ist aber schrekklich gefährlich

Susanne hatte auch einmal einen hunt. Der gehörte zu keiner rasse sondern war ein mischling unt hieß Alfongs.

Alfons 1
Susannes hunt Alfongs

Auf dem bilt sieht man genau warum wir eigentlich hunde nicht so gerne mögen. Die sabbern gerne unt haben fiele große zähne.

Mit kazzen haben wir wenig erfahrung unt ich bin auch nicht interessiert welche zu bekommen. Ich finde die teddys auf dem bilt sehen auch nicht sehr begeistert aus.

Millie mit Teddys
di schtellen sich auch tot

Ich werde gerne wieder Klein-Bonzo besuchen. Der hat mir sogar erlaupt auf ihm zu reiten wie auf einem fert.

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Ich darf auf Klein-Bonzo reiten wie auf einem fert.

 

eine heiße entführungsgeschichte – teil 3 mit häppi ent

Jetzt erzähl ich den rest fon der heißen entführungsgeschichte. Zum 2. teil hab ich fon Teo einen komentar bekommen – fielen dank! Ich mag komentare wenn drin schteht das meine geschichten schpannent oder lustich oder interessant sint. Aber jetzt gehtz los.

Ich: „Susanne, bitte erzähl uns jetzt wie ihr Bepo wieder bekommen hapt.“

Susanne: „Das mach ich gerne! Es geht los. Die Gruppe um uns löste sich blitzschnell auf und wir standen allein in der kleinen Gasse. Natürlich nicht allein, sondern mit Hertie, aber leider immer noch ohne Bepo. Wie du weißt, Sammi, liebt Hertie Bier und daher haben wir uns sofort auf den Weg in’s Hotel gemacht und zwei große Bier bestellt. Ich war sehr neugierig und hab Hertie gefragt, wie es ihm ergangen ist.
Hertie grinste uns an und erzählte: “Ick bin so froh det ick wieda bei euch bin. Die ham mir mitjenommen unt ham mir an ihre kinder ferschenkt. Ick kann halt nich mit kindern. Ich weeß nich wat ick mit denen reden soll. Unt ick werd auch nich jern durch de luft jeschmissen. Unt bier jabs och nich. Det war ne richtje entführung, ne? Und morjen kommt Bepo wieda, wa?“ [ich muss wohl nicht übersezzen, weil das berlienerisch ist unt nicht schpanisch.]

Ich: „Ihr hapt beschtimmt zur feier von Herties freilassung mehr als ein bier getrunken.“

Susanne: „Du hast recht, Sammi. Jeder drei! Jetzt komm ich zum Finale.
Am folgenden Nachmittag trafen wir die Entführergruppe wie verabredet um 17 Uhr am Platz. Dann ging es wie in der vergangenen Nacht kreuz und quer durch die Gassen von Santiago. Wir landeten in einer kubanischen Küche, wo uns, diesmal ohne Zeitungspapier, Bepo übergeben wurde. Die Kubaner luden uns zu einem selbst gebrannten Rum ein und erhielten die zweiten 15 Dollar. Sie erzählten, dass sie Bepo bei jemandem außerhalb Santiagos abholen mussten. Der hätte Bepo als willkommene Ergänzung seines Altars sehr geschätzt und wäre gar nicht so leicht zu überreden gewesen. Erst dachte ich, die wollten den Preis hochtreiben. Es war aber doch eher ein schlechtes Gewissen, dass sie für jeden Teddy 15 Dollar angenommen hatten.“

Ich: „Jetzt war die reisegruppe zum glükk wieder komplett. Hapt ihr gefeiert?“

Susanne: „Das können Hertie und Bepo dir ja direkt erzählen. Wie du dir denken kannst, waren wir alle sehr glücklich! Vielen Dank, Sammi. Mir hat es gut gefallen, von dir interviewt zu werden.“

Ich: „Ich bedanke mich auch bei dir Susanne. Jetzt frag ich Hertie unt Bepo.
Bepo, du träkst immer noch deinen sombrero mit „Yo quiero Cuba“ [ich übersezze: Ich liebe Kuba] drauf. Schtimmt das denn noch nach der geschichte?“

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Bepo mit seinem sombrero Susanne hat das bilt eingeskännt.

Bepo: „Ja, das schtimmt noch. Nur weil ein paar kubaner gelt klauen wollten unt Hertie unt mich erwischt haben wert ich das nicht auf die ganze insel beziehen. Du wolltest doch wissen, op wir gefeiert haben. Das haben wir und zwar auf kubanisch. Kubanisch feiern heißt alles auf einmal: bier unt eis unt hühnchen unt koktail.“

Ich: „Kubanisch feiern hört sich ganz nach meinem geschmakk an. Ich möchte aber auf keinen fall forher entführt werden. Seit ihr denn danach noch mal auf Kuba gewesen?“

Hertie: „Nee, aber ick trak och noch meenem josé martin batton uff meene schleife. Der hat den text von gwantanamera geschrieben. Det hör ick jern beim biertrinken. Ick mach och de insel nicht verantwortlich für de entführung. Aber ick will och nich mehr hin.“

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hertie mit seinem batton mit josé martin drauf

Bepo: „Ich hap seither gar keine große lust mehr auf reisen. Ich bleip lieber zuhause unf fahr in der holzeisenbahn – föllich ohne risiko.“

Hertie: „Jeht mir ähnlich. Ick vereise och nur noch in deutschlant wenn et wohin jeht wo et bier jipt.“

Ich: „Ich bin sehr froh das die heiße entführunsgeschichte ein häppi ent hat. Ich hätte sonz zwei gute freunde weniger. Fielen dank für das interwjuh.“

das ende fon den interwjuhs zur heißen entführungsgeschichte
das ende fon den interwjuhs zur heißen entführungsgeschichte

 

eine heiße entführungsgeschichte – teil 2

Jezz gehtz weiter mit dem interwjuh zur entführungsgeschichte. Der zweite teil ist etwas länger weil ich finde das die schtorie das so braucht. Leider hap ich keine fotos weil es die damalz noch nicht elektronisch gap.

Ich: „Susanne, erzähl doch mal fon dem plan, wie ihr die reisegruppe wieder follschtändig kriegen wolltet.“

Susanne: „Gerne, Sammi. Unser Plan war es, Reißnägel zu besorgen und an allen möglichen Stellen rund um das Teehaus Zettel anzubringen und Lösegeld anzubieten. Dann wollten wir uns auf eine Bank setzen und beobachten, wer die Zettel liest und welche Reaktionen es gäbe.“

Ich: „So was war doch in Kuba beschtimmt verboten oder?“

Susanne: „Das war uns egal. Diebstahl ist auch verboten und Entführung erst recht. Wir machten uns auf und kauften nach mehreren vergeblichen Versuchen dünne Nägel. Dann schrieb ich auf zwanzig Zettel: „Buscamos nos ossitos. Pagamos 15 dolares por cada ossito. Si usted save, donde los estan, por favor, llame a Hotel Leningrado, numero: 4754567 [ich übersezze: Wir suchen unsere teddys. Wir zahlen 15 dollar für jedes bärchen. Wenn Sie wissen wo sie sint rufen sie bitte im hotel Leningrado unter der nummer 4754567 an.]  Die „15 dolares” schrieb ich groß und fett.“

Ich: „War 15 dollar fiel? Wie bist du denn auf den betrak gekommen?“

Susanne: „Ja, das war eine ganze Menge. Man bekam dafür auf dem Scharzmarkt 150 Pesos und das war ungefähr ein halbes Monatsgehalt. Ich brauchte ein unwiderstehliches Angebot, weil wir ja am übernächsten Tag zurück fliegen mussten. Wir befestigten die Zettel dann rund um das Teehaus an Strommasten und Palmen in dem kleinen Park am Teehaus, wobei wir von vielen Kubanern argwöhnisch beäugt wurden. Wir fuhren dann erst einmal ins Hotel zurück und kamen nachmittags wieder. Seltsamerweise waren die Zettel verschwunden.“

Ich: „Glaupst du das die polizei die zettel wekgenommen hat?“

Susanne: „Eigentlich nicht. Die hätten im Leningrado angerufen und uns gefragt, was das soll oder es uns verboten. Wir haben uns dann in der Nähe vom Teehaus auf eine Bank gesetzt und gewartet. Es dauerte nicht lange bis wir bemerkten, dass ein großer Schwarzer mit Sonnenbrille auf uns zukam. Wir schauten uns um und entdeckten, dass am Rand des Parks zwei weitere schwarze Kubaner halb versteckt hinter je einer dicken Palme standen und das Geschehen bei der Parkbank beobachteten. Dann sprach der große Schwarze uns an:
„Hola, buenas noches! Son ustedes los gentes que buscan los ossitos?“ [ich übersezze: Hallo, guten abent! Sind sie die Leute die die teddys suchen?]
Ich bejahte seine Frage. Der Schwarze schmunzelte und meinte:
„Es possible que yo conosco un hombre que ha oido algo de alguin que save algo. Tiene usted el dinero? 15 dolares por uno?” [ich übersezze: Es ist möglich das ich einen mann kenne der was von einem gehört hat der was weiß. Haben sie das gelt? 15 dollar für jeden?]
Ich versicherte ihm, dass wir 15 Dollar für jeden der Bären bezahlen würden, aber erst wenn wir die Bären wieder hätten.“

Ich: „Hattest du keine ankst das die euch was tun unt euch das gelt einfach abnehmen?“

Susanne: „Angst hatten wir nicht, aber ein bisschen mulmig war uns schon, weil wir nicht wussten, mit wie vielen Kubanern wir es zu tun hatten. Außerdem wurde es schon wieder dunkel und wir kannten uns nicht gut aus. Pass auf, was weiter passierte.
Der Kubaner sagte: „Espere aqui!“ [ich übersezze: Warten sie hier!] und verließ den Platz. Er wurde von einem seiner Kumpel, der im Hintergrund gewartet hatte, begleitet. Der andere blieb hinter seiner Palme. Wir warteten.
Nach ungefähr einer halben Stunde tauchte unser Verhandlungspartner wieder auf und forderte uns sichtbar gut gelaunt auf: „Vamos, segui a me!“ [ich übersezze: Gehen wir. Folgen sie mir.]
Er ging los und wir folgten ihm. Hinter uns schlossen sich die wartenden Kumpels an, so dass wir nun als Fünfer-Gruppe durch die kleinen Straßen von Santiago zogen. Der Chef-Teddybärenentführer fragte die im damaligen Kuba üblichen Fragen: seit wann wir auf Kuba seien, ob es uns gefalle, ob wir schon einmal da gewesen seien, ob wir Kinder hätten, wo die Kinder während des Urlaubs seien und wie alt sie wären. Ich hatte viel Erfahrung in der Beantwortung dieser Fragen. Ich erzählte von unserer Begeisterung für Kuba, unseren zwei Kindern, die während des Urlaubs bei den Großeltern seien und die uns ihre Lieblings-Teddybären als persönliche Vertreter auf die Reise mitgegeben hätten und dass wir die Teddys daher unbedingt wieder mit nach Hause bringen müssten.“

Ich: „Du hast doch gar keine kinder. Warum hast du denn gelogen?“

Susanne: „Ich wusste, dass Kubaner es ganz schrecklich finden, wenn man keine Kinder hat und wir hatten uns die Geschichte zurecht gelegt, damit wir nicht von allen bedauert wurden. Außerdem war es mit dieser Geschichte einleuchtend, dass Hertie und Bepo überall dabei waren.
Auch in der Odyssee durch Santiagos schummrige Gassen zog die Geschichte. Der große Schwarze äußerte sein Verständnis und sagte mehrmals, dass wir gleich da seien. Dann trat plötzlich ein weiterer Kubaner aus einer Tür, kam direkt auf uns zu und drückte mir ein Päckchen in die Hand, das aussah wie ein großes unförmiges Knäuel aus Zeitungspapier. Ich riss das Papier auf und rief ziemlich laut: „HERTIE!“. Dann drückte ich Hertie einen dicken Kuss auf die Nase und schaute erwartungsvoll erst den neuen Kubaner, dann den Chef der Bande an und fragte: „Donde está el otro?“ [ich übersezze: Wo ist der andere?]
Die beiden Geiselüberbringer erklärten uns, dass der andere Bär nicht in Santiago sei und dass sie ihn erst besorgen müssten und wir ihn am kommenden Nachmittag bekämen. Dann forderten sie „El dinero!“. Ich griff in die Hosentasche und gab dem Chef 15 Dollar. Der strahlte mich an und sagte: “Y mañana, por el otro, otro 15 dolares, vale?“ [ich übersezze: Unt morgen gibz dann für den anderen noch mal 15 dollar, nicht?] Ich sagte “Vale!” [ich übersezze: Na klar!].

Ich: „Du meine güte ist das schpannend. Der arme Bepo musste noch eine nacht aushalten. Der hat beschtimmt geglaupt das er euch nie wieder sieht. Wir machen hier jetzt mit dem zweiten teil schluss unt balt gipz dann den dritten unt letzten teil.“

 

eine heiße entführungsgeschichte – teil 1

Als ich das erste mal Hertie erwähnt habe habe ich ferschprochen die geschichte fon seiner unt Bepos entführung auf Kuba zu erzählen. Zur forbereitung habe ich Hertie und Bepo dazu interwjuht. Opwohl das schon fiele jahre her ist können die beiden sich noch sehr gut an die ganze sache erinnern. Beide kennen den anfang unt das ende fon der geschichte aber in der mitte kennt jeder nur seine eigenen erlepnisse weil sie direkt nach dem kitnäpping getrennt wurden.

Ich interwjuhe Hertie unt Bepo
Ich interwjuhe Hertie unt Bepo

Da hap ich Susanne gefrakt op sie mir als koautorin helfen kann weil sie die komplette schtorie miterlept unt die verhantlungen mit den kitnäppern geführt hat. Ich hap dazu ein interwjuh mit ihr gemacht. Das wurde aber sehr lang unt daher hap ich entschieden es in mehreren teilen zu posten. Ich glaup die leser fon meinem blog mögen zu lange posts nicht.

Hier is der erste teil fom interwjuh.

Ich: „Susanne, erzähl bitte wie Hertie unt Bepo entführt wurden.“

Susanne: „Wir waren an dem Abend in Santiago in einem Teehaus. Hertie und Bepo waren in einer Baumwoll-Einkaufstasche. Im Teehaus hängte ich die Baumwolltasche über die Stuhllehne und trank Tee. Du weißt ja, Sammi, dass Hertie und Bepo keinen Tee trinken. Nach dem Bezahlen langte ich hinter mich und ins Leere. Ich rief gleich: „Wo ist denn der Beutel?“ Dann viel lauter: „Scheiße! Die Teddys! Donde esta mi bolso? Ha alguin visto, que ha tomado mi bolso?“ [ich übersezze: wo ist mein beutel? hat jemant gesehen wer meinen beutel genommen hat?] Die anderen Gäste im Teehaus sahen erstaunt drein unt schüttelten die Köpfe.“

Ich: „Jedes mal wenn ich das höre wirt mir ganz schlecht weil ich mir forschtelle wie es Hertie unt Bepo gegangen ist. Wie gingz weiter?“

Susanne: „Wir legten schnell das Geld für den Tee auf den Tisch und rannten auf die Straße. Draußen war niemand zu sehen. Ich bekam mehr und mehr Panik. Wir dachten dass der Dieb den Beutel vielleicht weggeschmissen hat, als er gesehen hat was bzw. wer drin ist. Dann vereinbarten wir eine halbe Stunde zu suchen, ob wir was entdecken und dann zur Polizei zu gehen.“

Ich: „Wars da schon dunkel?“

Susanne: „Ja, wir liefen durch die dunklen Straßen rund um das Teehaus und alles was wir entdeckten war die Müllabfuhr, die die vollen Container auf den Straßen leerte. Ich habe echt Angst gehabt, dass der Dieb den Beutel in einen Müllcontainer geschmissen hat, weil wir so einen Aufstand gemacht haben. Wir haben dann die Container durchsucht. Kakerlaken, Katzen, Gestank, aber keine Spur von Hertie und Bepo. Inzwischen war es zwei Uhr nachts geworden und wir sind zur Polizei gegangen.

Ich: „Du kannst ja zum glükk schpanisch. Sonst hättet ihr gar nicht erst zur polizei gehen müssen.“

Susanne: „Stimmt schon, Sammi, aber genutzt hat es trotzem nichts – hör zu. Auf der Wache war nicht viel los und wir konnten den Diebstahl zu Protokoll geben. Als der Polizist mich fragte, was in dem gestohlenen Beutel gewesen sei und ich ihm antwortete, dass das Wichtigste darin zwei Teddybären gewesen sein, erntete ich ein Schmunzeln und die Fragen: „Dos ossitos? Un con un sombrero rojo? Ha usted visto los robos?“ [ich übersezze: Zwei bärchen? Einer mit einem roten sombrero? Haben Sie die räuber gesehen?]

Ich: „Die haben das gar nicht ernst genommen, weil die kubanische polizei sich nicht für teddys interessiert. Was hapt ihr denn dann gemacht?“

Susanne: „Ich wurde wütend und schrie den kubanischen Polizisten auf Deutsch an. „Eh, das sind meine TEDDYS! Bepo war schon zweimal auf Kuba und liebt diese Insel!“ Wir schlugen uns dann um drei Uhr nachts zu unserem Hotel durch. Geschlafen haben wir so gut wie gar nicht. Dafür haben wir einen Plan gemacht, wie wir unsere Reisegruppe wieder bekommen wollten, und zwar vollständig.“

Ich: „Ok, das gipt es dann in der fortsezzung des interwjuhs. Danke erst einmal bis hierhin, Susanne.“

 

 

 

 

Eifel, maare unt wohlfühlhotel

Ich hap so lange nicht mehr gebloggt weil ich ferreist war. Wir waren mit Susannes mutter Sigrit unt Susanne in der Eifel. Wir waren Hariod, Zimti, Zimtis schwester Fuxi, Fuxis freunt Fritz, Blacky, Oskar unt ich. Fuxi, Fritz unt Oskar wohnen bei Susannes eltern unt wir haben die zusammen mit Sigrit apgeholt. Susannes fater wollte nicht mit weil er nur mit krükken laufen kann unt dann nichts fon so einem urlaup hat.

Alle bis auf Susanne haben for der reise gesakt dass Sigrit schwierichkeiten mit Susannes schnellem auto haben wirt unt dass es ärger zwischen Susanne unt Sigrit wegen dem schnellfahren geben wirt unt dass Sigrit beim autofahren keine musik hören will. Ich weiß nicht warum alle das gedacht unt gesakt haben. Die haben alle föllich daneben gelegen weil es genau anders war. Sigrit fant das schnelle auto gut. Sie mochte das schnelle fahren sehr unt musik hören hat ihr auch gefallen. Susanne sakt immer dass die meisten schwierichkeiten fom gedankenlesen kommen. Da liegt man meistens falsch. So hatten wir eine vergnügliche anreise mit fiel schpaß.

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Blacky mit Oskar auf dem schoß, Hariod, Fuxi, Zimti, Fritz unt ich im schnellen auto mit unserem reiseprowiant

In der Eifel haben wir in einem wohlfühlhotel gewohnt unt haben uns da auch sehr wohl gefühlt. Taksüber waren Susanne unt Sigrit unterweks. Die haben die maare besucht. Das sint wulkankrater. Die meisten dafon sint mit wasser gefüllt unt die sint zum teil sehr tief. Das pulfermaar bringt es auf 74 meter unt ist damit der tiefste see in Deutschlant. Sigrit ist schon älter unt kann nicht mehr so lange laufen. Sie nimmt einen schtock unt dann gehtz. Wenn Susanne unt Sigrit fon ihrem ausfluk zurück kamen haben sie uns apgeholt unt wir sint zusammen im hotelgarten eis essen gegangen.

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wir beim eis essen. Zimti ist hinter dem eisbecher ferschtekkt.

Abenz waren Blacky, Oskar unt ich immer mit im hotelrestaurant. Wir hatten halppengsion unt das bedeutete dass wir jeden abent ein menü mit vier gängen bekamen. Das ist für einen gourmand-gourmet wie mich das bärenparadies. Es war auch deswegen paradiesisch weil das essen auch sehr exkwisiet war. Es fing mit einer forschpeise an unt dann gaps eine suppe. Für mich war die lekkerste das krustentierschaumsüppchen. Dann kam das hauptgericht. Da hat mir das kaninchenfilee mit garneelen, tomatenrisotto unt frittiertem rukkola am besten geschmekkt. Bei den nachtischen fanden wir alle das tieramißu den hit. Susanne hat dann als einzige fon uns noch käse gegessen.

Nach dem essen haben wir uns auf unserem großen balkong dann noch etwas unterhalten befor wir ins bett gingen. Wir hatten eine extra bärenkautsch unt da haben wir dann auch geschlafen. Im urlaup gipt es bei uns immer die besonderheit dass Susanne uns ins bett bringt unt dass wir zugedekkt werden.

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Im urlaup schlafen wir zugedekkt im liegen.

Sigrit hatte drei gute forsäzze für die eifelreise: nicht rülpsen, nicht das messer aplekken unt nicht scheiße sagen. Sie hat es fast immer geschafft ihre guten forsäzze einzuhalten. Wir waren alle sehr zufrieden unt haben dann Sigrit unt ihre teddys wieder nach hause gebracht befor auch wir wieder nach hause gefahren sint.

Es war eine sehr gelungene reise.

fußball em unt dies unt das

Die fußball em sorgt bei uns für sehr differenzierte abende. Wenn deutschlant schpielt kukken Martin, ich, Hertie, Mekki, Bobbi, Blacky, Joki unt Berri sehr interessiert. Hariod, Zimti unt Grundi kukken nur mit einem Auge unt Susanne kukkt gar nicht. Das ist bei uns aber kein problem weil wir sowieso nicht immer alles zusammen kukken. Zum beischpiel kukken Susanne unt ich sehr gerne das perfekte dinner weil wir als gourmand-gourmets da was lernen können. Martin interessiert das nicht so.

Hariod ist heute gewaschen worden. Sie hatte einen flekk auf dem linken bein unt der musste wek. Susanne hat eine schüssel mit warmem wasser, schampong unt ein weiches tuch genommen. Dann hat sie mit dem nassen tuch an dem flekk gerubbelt unt der war sofort wek. Hariod hat großes glükk gehapt das Susanne nicht mit dem schampong unt fiel rubbeln ranmusste.

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Hariod sauber ohne flekk unt mit guter laune

Ich bin schon zweimal gewaschen worden. Das erste mal war gar nicht schpaßig. Da hat Susanne mich unt Mekki mit gallseife gewaschen. Dafon wirt einem übel weil gallseife ganz übell riecht. Unt es ist auch deswegen ganz schrekklich weil wir danach fiele wochen nach gallseife geschtunken haben. Beim zweiten mal hat Susanne ihren schampong genommen. Der duftet gut unt die sache ist halp so schlimm. Ich mag trozdem nicht gerne gewaschen werden. Susanne unt Martin sagen das ich sogar bei dreißich grat waschbar wäre aber das möchte ich auf gar keinen fall erleben.

Susanne hat eine freundin die ihre bären in der waschmaschiene wäscht. Wenn es ämnesti internäschonell für teddys gäbe würden wir das da melden. Diese freundin ist sonst ganz nett zu teddys. Sie ist besonders gut mit Hertie befreundet unt hat ihm einen schtrantkorp geschänkt.

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Hertie ohne schtrantkorp aber mit sokken – deshalp ist das foto im winter gemacht worden

Hertie ist der zweite bär neben Trio der berlienert. Fon ihm erzähl ich dann demnäxt. Er unt Beppo haben eine ganz abenteuerliche horrorgeschichte auf kuba erlebt. Da sint er unt Beppo entführt worden unt Susanne hat die teddys gegen lösegelt ausgelöst.

Trio

Als Trio gelesen hat das ich über ihn schreiben will hat er es doch tatsächlich selps getan unt mir dan seinen text geschikkt. Trio wohnt bei Susannes schwester Klaudija unt ihrem freunt Manne. Ich werde den text fon Trio hier in den blog kopieren. Wichtik ist aber das alle wissen das Trio berlienert. In meinem freundeskreis gipt es genau 2 teddys die berlienern. Das sint Trio unt Hertie. Jetzt aber erst mal der anfang fon Trios schtori:

„Nu muss ick och ma wat schreiben. ick bin et Trio. wat fürn ber ick bin wes ick nich so jenau aba dit könt ir ja uffn foto sehn. ick bin schon ziemlich lange bei de Klaudija unt dem Manne. eijentlich bin ick fon rummel. ick bin mit de schiesbude rumjezogen unt hab da imma jehangen unt de schüsse fiffen mir nur so um de ohren. piff paff haddet jemacht und war keene echte freude. dann warn wer uffn deutsch französischen folksfest unt dit jing wida los. achtzen lange rörchen muste man für mir abschiesen unt dan kam de Klaudija unt Manne unt nochen frünt. di ham so lange jeschossen bis se mir hatten weil de Klaudija mir unbedingt wollte unt se hat son aujenfeler unt weil de jewehre alle so krum schießen hat se super jetroffen. dit war ne freude!! entlich russ us de schiesbude! dan jing dit schöne leben los unt nach unt nach kamen imma mer fründe zu uns.“

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Trio

Unt jetzt gehts weiter mit Trios schtori:

„im jejensaz zu Büro unt den anderen mag ick übahaupt kin essen. ick mag nur bierschen. bierschen trinken is dit schönste. ick hab och ne schlafbrille weil ick for fier uhr nich uffstehe weil et jibt keen bier for fier.“

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Trio im urlaup mit bier

„aussa Blümchen wat een janz süsset berenmädchen is is de Susanne minne beste fründin. se hat nämlich alle minne kuhlen klamotten jenäht. anjefangen haddet mit der buxe. da war ick mit de Klaudija bei de Susanne unt die hatte een jutet stöffchen unt dann hat se ersma wat us papier jemacht unt da musste se aba noch elf zentimeta zujeben bisset passent war. dan hat se dit us stoff jemacht unt dit is so schik jeworden. als jürtel hat se dan nen schnürsänkel fon Martin jenommen unt de feine buxe war fertich.“

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Da war die hohse ganz neu!

„aba min jröster traum war imma nen haweihemde. unt dan hat de Klaudija uf enmal dit richtije stöffchen jefunden mit lauta simbole fon hawei. unt dit war ne echte uffjabe für de Susanne weil ick janz kurze ährmchen hab wat mir sonst nich stört aba beim schneidern isset nich janz infach. de Susanne hat dit supa tol jemacht unt ick hab mir risich jefreut. ick bin ihr ewich dankbar unt weil ick den ersten knopp oben offen las hab ick och noch ne joldkete jekricht. dit sit klasse us!“

Trio mit GOLDKETTCHEN ! (1)
das kuhle autfit fon Trio mit goldkette

„sonst lieb ick et zu fereisen unt mit int lokal zu jehen. da ick ja nich so janz kleen bin bin ick uf kreta och schon forne uffn rolla mitjefahren. et war och ser schön beim hochzeizessen one hochzeizpahr.
janz file grüße fon Trio“

Ich hoffe das ist ferschtäntlich was trio geschrieben hat. Ich kenn ihn ja schon lange unt hap keine probleme mit dem berlienern. Ich kann mir aber forschtellen das das anderen leuten die nicht aus berlien kommen schwerer fällt. Ich bin aber sehr schtolz auf meinen freunt unt auch sehr dankbar für die fiele mühe die er sich für meinen blog gemacht hat!

 

Diamantene hochzeit ohne ehepahr unt fast ohne fotos

Wenn man als mensch 60 jahre verheiratet ist hat man diamantene hochzeit. Nicht alle ehepahre schaffen das aber die eltern fon Martin hatten es letztes jahr unt die fon Susanne dieses jahr. Die eltern fon Susanne wollten keine feier bei sich machen unt weil sie gehbehindert sint konnten sie auch nicht zu uns kommen. Statt einer gemeinsamen feier sollten wir auf ihre kosten lekker essen gehen. Das haben wir dann gemacht. Wir waren Bürokratis, Siggi, Blacky, Trio, Susannes schwester Klaudija unt ihr freunt unt Susanne unt Martin unt ich.

Hier warten Blacky unt ich auf unsere freunde
Hier warten Blacky unt ich auf unsere freunde

Ein schönes essen im restaurang passte auch deswegen gut weil Klaudija einen tag vorher geburztag hatte. Wir wollten es ordentlich krachen lassen. Außerdem hatte ich mit Susanne verabredet das sie ganz fiele fotos für meinen blog macht.

Als alle da waren haben wir erst einmal einen kremang getrunken.

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zum aperitif gipts einen kremang

Zur vorschpeise haben alle riesengarnelen gegessen. Als ich die fotos dafon gesehen habe konnte ich es gar nicht fassen. Die sahen auf dem foto gar nicht lekker aus. Die knoplauchmajo sah aus als hätte ein flamingo in das schälchen gekakkt – echt ekelich.

Als hauptgericht hatte der freunt fon Klaudija ein kordon blö unt wir anderen ein entrekot mit gemüse. Auch diese fotos sehen überhaupt nicht gut aus. Susanne sagt das gute fotos fon essen sehr schwierik zu machen sint und das sie es nicht kann hap ich gesehen. Die kusine von Klaudija unt Susanne macht fon jedem essen ein foto befor sie anfänkt zu essen unt schikkt das an ihre freunde. Ich verschteh nicht das denen nicht schlecht wirt. Im fernsehen hap ich neulich eine fuhdbloggerin gesehen. Die hat das essen zum teil roh auf den teller getan unt manches hat sie nass gemacht damit es schön glänzt. Das sah auf den fotos echt lekker aus aber das kann man mit schpeisen die man essen will ja nicht machen. Deswegen gipt es jetzt zu diesem blog so wenich fotos.

Als nachschpeise haben wir uns alle einen schokokuchen mit eis geteilt. Auch das foto möchte niemant sehen.

Was ich aber an solchen iwents sehr schäzze das sint die tischgeschpräche. Der freunt fon Klaudija hat erzählt das er schpazzen auf dem balkon hat di jeden tag fon ihm kuchen bekommen. Er isst morgenz immer ein schtükk kuchen – so ein kastenrührkuchen mit schokoladenmantel drumherum. Ich glaup den kennt jeder. Er hat festgeschtellt das die schpazzen den rant mit schoko nicht mögen. Schpazzen sint halt keine gourmand-gourmets. Unt seit er das weis kriegen die fon ihm immer das mittelschtükk. Ich finde das sehr nobel unt sehr tierliep fon ihm.

Das näxte mal erzähl ich fon meinem freunt Trio unt wie er zu seinen kuhlen klamotten gekommen ist.