Oskar ist umgezogen

Wir haben Teo besucht unt Oskar hat ihn gefragt op er zu uns umziehen kann. Teo hat ja gesagt unt jetzt ist Oskar bei uns nicht mehr zu besuch sondern gehört richtich hierher.

Als wir das lezzte Mal bei Teo waren ist Oskar bei der rükkfahrt einfach mit ins auto geschtiegen weil er mitwollte. Dann hat er gefallen an unserem teddyleben mit fiel äkschen gefunden unt wollte gerne bleiben. Wir haben ja eigentlich zuzuksschperre aber wir haben trozdem mit Susanne unt Martin geschprochen op Oskat für immer zu uns ziehen kann. Susanne unt Martin haben gesagt dass sie nichz dagegen haben wenn Teo zuschtimmt. Oskar war ein bißchen aufgeregt weil er ja nicht wusste was Teo sagen würde. Jezzt ist alles klar unt er ist sehr entschpannt.

Wir haben mit Teo wieder die tuhr über den Karlsplazz gemacht unt alle schtazjohnen besucht. Das eis war diesmal besonders groß

Es waren drei riesenkugeln in einem großen eisbecher. Susanne kriegte erst einen schekk als sie es sah weil sie dachte dass sahne drauf wäre – war aber nicht  – echt nur drei kugeln: haselnuß amarenakirsche unt wanilje.

Jezz sint wir wieder zu hause. Oskar unt ich sizzen gerne zusammen auf der blackymane

Oskars apsoluter lieplinksplazz ist aber Blackys schoß. Wenn Bürokratis nicht da ist passt das auch prima.

Wenn Bürokratis da ist müssen sich die beiden Blackys schoß teilen.

 

 

mei fähr lady – ein tolles mjusikel

Gestern waren wir wieder in der oper! Bürokratis, Siggi unt Klaudija waren gerade aus dem urlaup zurükk unt wir waren wieder komplett in unserer ersten reihe.

Wir haben uns das mjusikel mei fähr lady angesehen. Schon mal forweg: es war super schpitzenklasse!

Die hantlung ist ziemlich bekannt: das anfangs sehr wülgäre blumenmädchen Ieleisah kriegt fon professor Higginz schprachunterricht unt wirt fon ihm unt fon oberst Pikkering zu einer lady gemacht. Ieleisah ist aber fiel schtärker als die zwei denken unt es gipt schwierichkeiten als Ieleisah dann eine lady ist. Zum häppient kriegen sich Ieleisah unt professor Higginz.

Die musik ist noch bekannter als die hantlung. Wenn wir nicht schtriktes mitbrummferbot hätten hätten wir fiele schtükke mitbrummen können: „mit een kleen schtükkchen glükk“ oder „es grünt so grün wenn schpanjens blüten blühn“ oder „hei! heute morgen mach ich hochzeit“.

In der pause hatten wir laxhäppchen,

die aber schnell ferpuzzt waren

Dann haben wir unsere netten sizznachbarn kennengelernt unt für ein paar fotos posiert

Posing für die sizznachbarn

Dann gings weiter unt wir waren ganz besonders faßziniert dass ganz fiele tänzer unt tänzerinnen auf der bühne gute schtimmung machten unt aus den großen grammofonen der bühnendekorazjohn ruschten. Wir finden dass alle sehr gut geschpielt haben.

Nach dem langen schlussapplauß gings in die opernkantine

Bei unserem schtandardopernschmaus haben wir den abent ausklingen lassen

Ich hab heute Susanne gefragt was mei fähr lady eigentlich bedeutet. Sie wusste es auch nicht gleich auswendich unt so haben wir es geguhgelt. Das „fähr“ ist englisch unt heißt „anständig, schön, blont“ aber auch „leidlich unt mittelmäßich“ unt als supstantif heißt es auch „markt“. Mei fähr lady kann also sowohl „meine schöne dame“ als auch „meine marktfrau“ heißen. Es kann auch eine anschpielung auf den Londoner schtattteil „Mayfair“ sein.

Wir hatten jedenfalls einen super mjusikelabend unt sint immer noch ganz foll fon der musik. Zuhause gibt es kein brummferbot!

 

 

gestern war ein fast perfekter samstag

Susanne unt Martin waren am lezzten wochenende bei ihrem jährlichen familjenfest unt da kommen teddys nicht mit. Es ist da mit 20 personen so wuselich dass sich keiner um uns kümmern würde unt so beforzugen wir zuhause zu bleiben. Das heißt aber auch dass wir schokoladendiät machen weil uns keiner etwas lekkeres kocht. Wir mögen es lieber wenn wir schokolade unt herzhaftes essen apwexelnt bekommen weil das besser schmekkt als nur schoki allein.

Gestern hatten wir dann einen fast perfekten samstag. Das „fast“ ereignete sich gleich beim bransch weil der mezger unseres fertrauens keine weißwürste für uns hatte. Er hat als ausrede erzählt dass er am freitag eine beschtellung fon 75 weißwürsten bekommen hat unt da hat er unsere fier weißwürste unt die fon den anderen schtammkunden alle mit ferkauft. Wir finden das nicht gerecht weil wenn die leute mit dem großen weißwurstbedarf früher beschtellt hätten hätte unser mezger mehr weißwürste machen können unt dann wären genug für alle da gewesen.

Trozdem hatten wir einen lekkeren bransch unt dann einen schönen nachmittag auf dem balkon in der sonne.

Abenz waren wir dann wieder einmal in der oper.

Wir haben die Nase fon Dimitri Schoßtakowitsch gesehen. Wir können mit fug unt recht behaupten dass da ganz schön was los war auf der bühne. Der Kowaljof wacht eines morgens auf unt hat keine nase mehr – das ist auch für uns eine scheußliche forschtellung. Ihn bekümmert aber nicht so sehr dass man ohne nase nichz schmekken oder riechen kann sondern fiel mehr dass er sich in der gesellschaft ohne nase nicht blikken lassen kann. Er macht sich auf die suche mach seiner nase unt wirt nicht so recht ernst genommen dabei. Es gibt fiel trubel auf der bühne unt schteppende nasen unt fiele bunte kostüme unt laute schräge mitreißende musik. Am ende denkt man schon dass er seine nase wieder hat aber dann ist das nicht mehr so sicher. Besonders gut hat uns das wortschpiel entnasifizierung gefallen.

Nachher gab es noch flammkuchen unt wir waren ganz foll mit den bunten bildern unt der tollen musik.