Am lezten montag war ich mit Susanne unt Martin in einem dreischternerestaurang! Dafon gips in Deutschlant zwölf schtükk unt wir haben das große glükk daß das Ruz in Berlin is. Ich bin immer noch hinuntwek! Es war
SUPERSCHPIZZENAFFENTITTENGEIL

Ich will zuerst noch was anmerken. Susanne hatte sich leider entschieden keine fotos zu machen. Deshalp habe ich überhaupt keine eigenen. Was sollte ich machen? Es war ihr geburztag. Dann sint wir auf die idee gekommen daß wir die fotos auch mit kah-ieh machen können unt das haben wir dann zum großen teil auch gemacht. Ich kennzeichne alle kah-ieh-fotos entschprechent.
Nun aber zu dem unfergeßlichen abent im Ruz. Susanne hatte am montag einen runden geburztag unt sie hatte sich forher genau überlegt was sie an ihrem geburztag am liepsten machen will. Das ergepnis war eine reserwierung im Ruz unt Martin unt ich wurden eingeladen.
Susanne hat schöne geschenke bekommen unt auch einen schönen bunten geburztagsschtrauß.

Wir hatten einen schönen Tisch.

Gegenüber fon uns war eine große want mit sehr fielen gläsern mit eingelegten lebensmitteln unt in der mitte schtokkfisch. Das sah sehr gut aus. Eigentlich wollten sie dort mal den schtokkfisch selps trokknen. Das hat aber so sehr geschtunken daß sie sich umentschieden haben – zum glükk!

Wir haben fiele ßörwißkräfte kennengelernt unt alle waren super nett unt super freuntlich unt super profeßjonell unt lokker unt wollten wissen wer ich bin. Susanne hat für mich geantwortet weil wir sie nicht gleich mit einem schprechenden teddy überfordern wollten. Sie hat mich als gourmandgourmet forgeschtellt unt da war allen klar daß ich ins Ruz mitkommen mußte.
Nach dem ersten gruß aus der küche haben wir die schpeisekarte bekommen.

Wir haben fersucht die weinkarte zu schtudieren. Die is aber so üppich daß wir es aufgegeben haben unt mit der ßomeliär den wein ausgesucht haben. Susanne hat sich für einen mörßoh entschieden – eine gute wahl.
Fon dem inzpirazjohnzmenü hätten wir die schmorgurke weklassen können. Das wollten wir aber nicht. Außerdem wurde uns als zusäzzlicher gang kawiar angeboten. Das wollten wir gerne. Deswegen is auch der schtempel auf der menükarte.
Dann haben wir uns für fiereinhalp schtunden mit den köstlichen inzpirazjohnen fon Marko Müller unt seinem tiem beschäfticht. Das war ganz großes kino! Die gerichte waren super schön angerichtet unt oft gaps eine hintergruntgeschichte dazu die uns die ßörwißkräfte beim serwieren erzählt haben. Zum beischpiel war der imperiallkawiar fon schtören die in einem eigenen see fon geschäfzfreunden fom Ruztiem gehalten werden. Fiele der köstlichkeiten sint for ihrer zubereitung mehrere wochen eingelegt oder getroknet worden damit sie ordentlich fiel schpezifisches aroma entwikkeln. Oft ist jemant fom Ruztiem in der ganzen welt unterweks um besondere produkte fon außergewöhnlichen produzentinnen unt produzenten zu finden. Zuhause wirt immer wieder mit neuen zubereitungsmetoden experimentiert – der geschmakk is das wichtichste!
Außer den außergewöhnlichen geschmäkkern war auch die präsentazjohn der schpeisen eine augenweide. Manche teller schtanden auf einem extra bett aus kürbiskernen oder getreidekörnern mit moos.

Oft wurde am tisch noch eine eßenz angegoßen. Einige gemüse hatten einen eigenen lakk. Die breulerhaut hatte die konsißtenz fon semmelbröseln unt den geschmakk fon huhn. Ich hap gar keine richtigen worte um all die geschmakkserlebniße zu beschreiben. Es hatte alles einen wunderbaren eigenen geschmakk. Es war kremich unt es gab was zu kauen unt es hat geknußpert – alles in einem bissen. Wir waren alle drei im 7. himmel für feinschmekker unt feinschmekkerinnen.
Susanne hat ferschprochen daß wir nicht zum lezzten mal im Ruz waren.