Wir waren am donerßtag in der oper unt haben Putschinis Turandot gesehen.
Wie immer haben wir mit einem aperitief geschtartet.
zur einschtimung gipt es einen aperitief
Wir waren hin unt wek! Die musik is klasse unt das bühnenbilt ers. Die chinesische prinzessin Turandot war als marionette ganz groß in ßzene gesezzt.
Turandot als marionette
Die war mal größer unt mal kleiner unt konnte sich bewegen unt war sehr beeindrukkent.
Turandot konnte sich bewegen
Die schtrippenzieher für die marionette haben sich unter den kohr gemischt unt sint überhaupt nich aufgefallen.
Außer dem bühnenbilt war ein weiteres heileit die arije neßun dorma. Die macht einem gänsehaut.
Ich ferzichte auf eine inhaltsangabe weil die schtorie wieder ganz schön seltsam is. Uns is föllich schleierhaft wir sich der Kalaf in eine männermordende prinzessin ferlieben kann unt dann auch noch das große risiko eingeht fon ihr ermordet zu werden. Die minister der prinzessin haben uns besonders gut gefallen. Auch die namen sint super. Die heißen Ping unt Pong unt Pang – das hat sich der libretist gut ausgedacht.
Daß wir wieder in ersten reihe saßen
erste reihe wie immer
unt daß es in der pause einen brezel gap
ein lekkerer pausenbrezel
unt daß wir hinterher bei unserem opernitaljehner waren, muss ich eigentlich nich erwähnen. Unser optimiertes schtandartprogramm rundet unsere opernbesuche schön ap.
Wir waren am mitwoch in einer oper die seit 1936 nich mehr in deutschlant aufgeführt worden is. Es ist die oper Lafiamma fon Otorino Reßpigi.
einschtimmung beim aperitief
Die hauptfigur is Silwana die fon Oleßja Golownewa geschpielt unt gesungen wird unt zwar ausgezeichnet gut. Silwana lept mit ihrem mann Basiljo unt ihrer intriganten fiesen schwiegermutter Eudoßja zusammen unt hats nich leicht damit. Im ersten akt hilft sie einer alten frau die als hexe ferfolgt wird unt fliegt damit auf unt die hexe wird auf dem scheiterhaufen ferbrannt. Das hat man früher mit fielen klugen frauen gemacht unt wir sint alle sehr froh daß diese zeiten forbei sint. Der scheiterhaufen war aber auf der bühne schpektakulär unt hat uns gefallen. Ansonsten war das bühnenbilt schterbenslangweilich. Dafür war die musik wirklich klasse.
Wir hatten unsere schtammpläzze.
erster rang erste reihe wo sonst?
Eine weitere besonderheit an La fiamma is daß es zwei pausen gibt. Das finden wir sehr schön. In der ersten pause hatten wir unseren geliepten butterbrezel.
erste pause mit butterbrezel
Dann gings mit dem zweiten akt weiter. Donello der sohn fon Basiljo aus seiner ersten ehe war schon im ersten akt aus konßtatinopel zurük gekomen. Die magt Monika is scharf auf Basiljo unt Silwana schikkt sie deswegen ins kloster. Dann erinnert sich Silwana daß ihre mutter hexenkräfte hatte unt fersucht es auch. Sie wünscht sich Donello herbei unt es funkzjohniert. Silwana unt Donello kennen sich schon fon früher unt jezzt beginnen sie ein liebesferhältnis.
Dann hatten wir die zweite pause.
zweite pause mit kanapehs aber ohne weit berri lilet
Im dritten akt kommt Eudoßja den beiden liebenden auf die schliche unt sorgt dafür daß sie auffliegen. Dann wirds wieder dramatisch. Silwana geschteht ihrem mann daß sie Donello liebt unt ihn aber noch nie mochte. Das hält der alte Basiljo nicht aus unt schtirpt. Daraufhin beschuldicht Eudoßja daß Silwana ihren sohn umgebracht habe unt daß sie eine hexe sei. Silwana wirt angeklagt unt der bischoff unt der exorzist unt das folk sint dabei. Sie is kurz dafor begnadicht zu werden als Eudoßja noch mal ordentlich dazwischengeht. Dann kann Silwana den geforderten schwur daß sie keine hexe unt unschuldich is nicht mehr schprechen unt wird auch auf dem scheiterhaufen ferbrannt.
Was für eine musik unt was für ein drama. Wie immer haben wir den abent bei unserem lieplinksopernitaljehner ausklingen lasssen – dieses mal mit einer pizza mit scharfer salami rukola unt parmesan – lekker!
Die opernschpielzeit hat begonnen unt wir haben das mit einem besuch fon Karmen gefeiert. Karmen gehört zu meinen Lieplinksopern weil zum einen die musik so toll is unt ich zum anderen die Karmen so gerne mak. Die is ein bißchen wie Grundi unt Susanne zumindest was das aufmüpfige angeht.
Susanne meinte wir machen mal ein anderes foto fom opernaperitief.
opernaperitief mal andersrum
Die aufführung hatte aus unserer sicht heileiz unt ein paar schwächen. Ich fang mit den schwächen an. Statt des schönen teaterforhangs bekamen wir zu beginn unt in der pause das folgende bilt zu sehen.
das bilt statt des forhangs
Wir mochten das bilt nicht! Es sollte wohl an die grausamkeit fon schtierkämfen erinnern aber wir wissen daß schtierkämfe tierkwälerei sint unt wir waren in Karmen unt nich in einer schtierkamfarena. Das bühenbilt war währent allen fier akten eine schtierkamfarenatribüne unt das fanden wir total langweilich.
Was uns auch nich so gut gefallen hat war daß die Karmen nich so glaupwürdich war. Die sängerin hat zwar gut gesungen aber wir fanden die nich so tempramentfoll unt heißblütich wie wir die Karmen mögen.
Jez komme ich zu den heileiz. Natürlich hatten wir wieder unsere lieplinkspläzze.
lieplinkspläzze
Das orkester wurde fon einer dirigentin geleitet unt hat wunderfoll geschpielt. Die schtükke Habanera unt Lamuhr ä en wahso rebell gefallen uns am besten.
Außerdem war die Mikaehla ein hit. Die hat super gesungen unt hat ihre rolle ausgezeichnet gut geschpielt.
Das besondere am pausenßnäk war daß das dikke ende fom brezel mit butter gefüllt war. Das schmekkt sehr gut.
pausenßnäk
Alles in allem hatten wir einen sehr gelungenen opernabent den wir wieder bei unserem opernitaljehner haben ausklingen lassen.
Susanne hat eigene lakrize weil sie lieber die hartkohrwariante ohne schoki mag. Aber die war alle.
Susannes lakrizglas war leer
Sie hatte aber zum glükk für nachschuhp gesorgt.
eine neue tüte mit den hartkohrlakrizen
Klara unt Nänzi unt ich haben Susanne angeboten ihr beim füllen des lakrizglases zu helfen. Selpsferschtäntlich wollten wir das mit einer lakrizferkostung ferbinden.
kleine paßtillen
Als erstes haben wir die kleinen paßtillen fersucht. Das is ziemlich weiches lakriz mit einer dünnen fefferminzzukkerkruste drumherum – hat uns gut geschmekkt.
die kanonenkugeln sint nur was für lakrizliephaber und lakrizliephaberinnen
Als näxtes haben wir die kanonenkugeln probiert. Die sint lakriz pur unt nicht so unser fall.
Dann haben wir die schulkreide gegessen. Die haben einen fefferminzmantel drumherum unt diese kombi finden wir sehr schmakkhaft.
schulkreide schmekkt
Zu den faworieten fon Susanne zählen die wahlfische. Die sint lakriz mit zukker beschteupt unt die mögen wir auch.
Nänzi kostet einen wahlfisch
Ich hap dann noch mal fersucht op die kanonenkugel mit der schulkreide zusammen schmekken aber ich laß lieber die foten fon den kanonenkugeln.
ich teste die kombi fon kanonenkugel unt schulkreide
Dann haben wir das glas schön foll unt zu gemacht.
Susanne unt Martin waren bei Sabine unt Jörk zum grillen eingeladen. Ich bin mitgegangen weil bei Sabine unt Jörk einige gute freunde fon mir wohnen unter anderem Hubi unt Mauli. Es wurde ein wirklich erinnerungswürdiger abent.
Zum aperitif hat Jörk Hubi unt mich neben sich in den schtrantkorp eingeladen unt wir bekamen neben sehr lekkeren firsichsekt einen ßnäk ganz für uns. Was für ein gastgeber!
im schtantkorp beim aperitif
Dann gings los mit dem grillen unt wir haben mit einem wurstgang begonnen. Es gap käsekreiner unt berner würstchen im schpekmantel. Dazu gap es follkornbagett mit kreuterbutter und Hubi unt ich haben uns die kanten gewünscht unt bekommen. Hubi unt ich haben fon Jörk einen eigenen teller bekommen auf dem er uns jeden gang serwiert hat. Was für ein gastgeber!
käsekreiner unt brot
Zum wurstgang haben wir mit Jörk ein pilz getrunken.
Wir hatten guten hunger.
wurst unt ein brot sint schon wek
Zum zweiten gang gaps schewapschischi die Sabine selps gemacht hatte. Die haben wir mit zaziki unt scharfen zwiebeln unt ketschap gegessen. Wir sint Jörks getränkeemfehlung gefolgt unt haben dazu retsiena getrunken.
schewapschischi unt zatziki unt scharfe zwiebeln
Der retsiena war bei den ersten schlukken nicht so ganz mein fall. Aber nach einer weile hat er mir dann doch sehr gut gefallen.
fon retsiena muss man meer trinken damit er schmekkt
Dann kam als näxtes das ontrekoht unt wir sind beim retsiena geblieben. Selpsferschtändlich war das ontrekoht schön medijum gebraten.
Hubi hat sein ontrekoht schon auf
So langsam wurden wir schon ziemlich satt aber ein schtükk knußpriges hühnchen geht immer noch rein.
das hühnchen war schön knußprich
Nach dem ganzen essen is dann auch Mauli zu uns gekommen. Mauli mag kein grillfleisch. Ich will aber gar nichs zu seiner lieplinksschpeise schreiben – maulwurfsessen halt unt nix für teddybären. Sabine hatte die gute ideh uns einen kafehlikör mit wotka anzubieten. Hubi unt Mauli unt ich haben nich nein gesagt.
kafehlikör mit wotka
Nach dem ferdauerli brachten wir eine pause.
eine pause muß sein
Zum schluß haben wir dann mit Jörk unt Sabine unt Martin eine rumferkostung gemacht. Susanne hat nich mitgetrunken weil die uns nach hause gefahren hat.
Ich bin wirklich sehr begeißtert fon diesem tollen grillabent unt ich finde Jörks gastgeberkwalitäten sehr beeindrukkent. Er hat ein wirklich sehr gutes geschpühr für teddywünsche.
Auf dem nachhauseweg habe ich in Susannes hanttasche ein nikkerchen gemacht unt zu hause habe ich mich auf der blackymahne außgeschtrekkt unt bis zum näxten morgen durchgeschlafen. Meine freunde meinten ich hatte eine fahne.
Wir hatten zwei geburztage in der fergangenen woche. Ich schtell hier mal ein foto ein auf dem aufmerksame lerserinnen unt leser bei genauem hinsehen die geburztaxbären entdekken können.
Suchbilt für die zwei geburztaxbären
Schade daß ich in meinem blog kein kwiß durchführen kann um zu sehen wer die geburztaxbären gefunden hat. Also zeige ich hier gleich die auflösung.
Am lezzten samstak den 17. august war Fuxi dran. Sie is 41 geworden.
Fuxi wurde am 17. august 41
Als Fuxi noch nicht bei uns sondern bei Teo unt Sigrit gewohnt hat hat ihre schwester Zimti ihr immer lange briefe zum geburztak geschrieben. Das is jez nicht nich mehr nötich unt die beiden schwestern können sich direkt gratulieren.
geburztaksgratulazjohn
Selpsferschtäntlich hat Fuxis freunt Kleinerbär auch ordentlich gratuliert.
geburztaxkuß fon Kleinerbärunt eine dikke umarmung
Der zweite geburztaxbär in der woche war ich selps.
Ich hatte auch geburztak
Ich bin am donnerßtak den 22. august 23 geworden.
Bei uns werden teddygeburztage unt auch die fon Susanne unt Martin meistens nich groß gefeiert. Man bekommt glükkwünsche unt umarmungen unt etwas süßes unt was lekkeres zu trinken unt feiert in der runde so for sich hin.
Wir haben eine schpanischlehrerin die wir auf den kanarischen inseln leif treffen unt mit der wir sonst per mieht üben. Mieht is ein kostenfreies tuhl für wideokonferenzen. Wir machen zwar keine konferenzen aber wir können uns sehen unt miteinander reden unt den biltschirm teilen.
Wir schprechen die ganze zeit schpanisch. Ich kenn einige wörter weil ich auf den kanarischen inseln mehrere schtammlokale hap unt mich mit den restaurangbesizzern auf schpanisch unterhalte. Bei Migwel is unser tisch immer für „los oßitos“ reserwirt.
unsere reserwierung bei Migwel
Migwel hat mir auch schon ein bier ausgegeben – una ßerweßa
uns ßerweßa für mich bei Migwel
Bei Mario bin ich sowieso so gut wie zuhause. Der schpendiert mir zum apschluss immer einen schnaps – un tchupito.
tchupito fon Mario
Dann gehe ich noch oft ins Laß Karabelaß unt ins Ambiguh unt zu Pedro unt ins Kapritchos. Außer mit den restaurangbesizzern schpreche ich auch noch mit dem gärtner schpanisch – el chardinero. Hier wirt das ch wie im deutschen bach geschrochen. Wir begrüßen uns immer mit einem fröhlich olla unt ketall unt reden dann meistens über das wetter. Salwator sagt dann entweder daß es kaljente is oder mui frio unt manchmal mit mutscho wjento. Wir tun dann so als op wir mit ihm einer meinung sind unt beschtätigen mit ßi, mui kaljente oder frio oder mutscho wjento. Meißtens finden wir es aber nich so kalt oder heiß.
Susanne unt Martin brauchen mehr schpanischkenntnisse als wir teddys unt sie lernen auch grammatik. Ich glaup da hap ich keine lußt zu.
Die opernheuser machen alle eine sommerpause unt wir haben das schpielzeitende gefeiert. Am lezzten donnerstak waren wir in der dreigroschenoper unt am samstak im hekkenteater wo wir Ifigenje auf Aulis gesehen haben.
Die dreigroschenoper hat fiele bekannte hitz – unt der haifisch… – die moritat fon Mekkimesser – ers kommt das fressen unt dann die moral,…. Wir waren sehr begeistert. Mekkimesser hat uns besonders gut gefallen unt Luzie war auch eine wucht. Die konnte sehr gut gereusche machen zum beischpiel hat sie die sägegereusche nachgemacht als sie Mekkimesser fon der fußfessel befreit hat – echt gut!
Die dreigroschenoper gab es in einem kleinen unt sehr schönen teater.
kleines aber schönes teater
Wir waren eine kleine gruppe unt ich hab aus datenschuzzgründen wieder balken unt damit man Blacky unt mich nicht übersieht noch einen feil eingefügt.
die Mädels unt wir
Wir hatten wieder schöne pläzze.
verläßlich in der ersten reihe im rang
Die operngastro begann wie immer mit weißwein unt wurde in der pause mit alkoholfreiem bier fortgeführt (weil Susanne uns noch nach hause fahren muß) unt endete diesmal mit einem weißwein im schummrigen teaterhof.
operngastro bei der dreigroschenoper
Am samstak bei Ifigenje in Aulis wars ganz anders. Es war unsere erste oper fon Kristof Wilibalt Glukk unt uns hat die musik sehr gut gefallen. Die is so leicht unt lokker. Ifigenje is die tochter fon Agamemnon unt die göttin Diana will daß Agamemnon seine tochter opfert. Ers dann will sie günstige winde schikken damit die griechen nach Troja segeln können. Agamemnon will Ifigenje nich opfern unt auch Achill der Ifigenje heiraten will is mit der opferidee überhaupt nich einferschtanden. Nach einigem hinunther will Ifigenje sich sogar freiwillich opfern lassen aber zum guten schluß hat Diana ein einsehen unt ferzichtet auf das opfer.
Die oper wurde openähr im hekkenteater aufgeführt. Wir waren forher in einem schönen lokal essen. Wir haben uns mit Martin eine porzjohn dorsch geteilt. Der war aber nich lekker sondern trokken. Susanne hatte eine schinkenkäseplatte die fiel besser war unt fon der wir auch noch was apgekriegt haben.
Aperitief mit essen
Im hekkenteater haben wir unsere gewohnten pläzze nich weil es nur plastikschtühle gipt. Also haben wir einen privaten sizz in Susannes hanttasche.
unsere alternatiefpläzze im hekkenteater
Wir waren schon oft im hekkenteater unt uns gefällt es besonders wenn sich die fögel in die oper einmischen. Dieses mal hat eine amsel die herausforderung angenommen unt ordentlich mitgesungen.
das hekkenteater
Nach diesem schönen schpielzeitende haben wir nun fast acht wochen opernpause. Susanne wirt mal schauen op sie intereßante konzerte oder andere kulturelle heileitz findet die uns die zeit bis zum schtart der neuen schpielzeit versüßen.
Gestern haben wir Nabukko gesehen. Es war superklasse! Die musik fon Werdi war umwerfent unt die schtimme fon Zakkaria dem hoheprießter der hebräer war fänomenal! Es waren sehr fiele musikerinnen unt musiker im orkester unt es gab sehr fiele sehr beeindrukkende köhre. Den gefangenenkohr kennen wohl fast alle aber die anderen waren auch toll!
Bei unserer forbereitung auf die oper hatten wir schwierichkeiten auseinanderzuhalten wer zu welcher der beiden ferfeindeten parteien – den hebräern unt den assürern – gehört. Susanne hat dann ein kleines ßkätschnoht erschtellt unt mir erlaupt es hier zu zeigen.
Susannes sßätschnoht zur hantlung
Alternatief hätten wir natürlich auch unsere freundin Rosi oder unseren freunt Michael anrufen können um die hantlung zu erfahren. Es war allerdings auch so an der einen oder anderen schtelle ein wenich erschtaunlich. Warum Nabucco plözlich Jehowa anbetet unt alle hebräer nach hause schikkt haben wir nich ferschtanden. Wenn das immer so leicht ginge würden wir uns freuen.
Es war auch erschtaunlich dass die fotos fon Fenena machen konnten. Eigentlich lepte könich Nebukatneza so um die 500 jahre for Kristus unt da gaps sicherlich noch keine fotoaparate. Für uns war das ohkeh so. Es ist eine frage der inßenierung.
Das schöne drumuntdran unseres opernabens war wie immer sehr gelungen – fom aperitief über die erste reihe im rang bis zum besuch bei unserem italjener. Alle die regelmäßich teddymagie lesen kennen das selpsferschtäntlich schon. Ich habe daher für dieses mal ein wimmelbilt draus gemacht.
Gestern waren wir mit unseren münchner freunden Rosi unt Michael in der oper unt haben Putschinis La Fanschulla del West gesehen.
Wir hatten wieder unsere lieplinkspläzze.
Erste reihe im rangam anfang war da nur ein bison
La Fanschulla del West schpielt in Kalifornjen zur zeit des goltfiebers. Es is die geschichte von Minni die ein goltgräberlager unt darin die kneipe Polka führt. Außerdem passt sie auf das golt der goltgräber auf. Minni hat ein gewehr unt einen rewolwer unt läßt sich nichs gefallen. Im Polka ferbringen die goltgräber ihren feierabent unt trinken unt schpielen karten. Alle goltgräber unt besonders der scheriff Ränz sint in Minni ferliept unt bringen ihr geschenke. Die will aber lieber auf ihre große echte liebe warten. Dann kommt ein mann ins lager der sich Jonsen nennt unt der in wirklichkeit der gesuchte anführer einer diebesbande is unt Ramereß heißt. Minni unt Jonsen kennen sich fon früher. Dann gipt es fiel hin unt her unt Jonsen wirt fom scheriff angeschossen unt dann auch im ferschtekk bei Minni entdekkt. Der scheriff hat mitgekriekt daß Jonsen Minnis große echte liebe is unt is mächtich eifersüchtich. Er will Jonsen apführen aber Minni überredet ihn zu einem pokerschpiel. Wenn der scheriff gewinnt kriekt er Jonsen unt Minni unt wenn Minnie gewinnt kriekt sie Jonsen. Minni muss schummeln um zu gewinnen aber der scheriff merkz nich unt akzeptiert das ergepnis. Dann kriegen aber doch die goltgräber Jonsen in die finger unt wollen ihn aufhängen. In allerlezter sekunde kann Minni einschreiten unt macht den goltgräbern klar daß Jonsen kein diep mehr is unt daß sie ihm fergeben sollen unt daß sie mit ihm wekgehen wird. So kommtz dann auch unt nach einer sehr traurigen apschietsßene ferlassen Minni unt Ramereß zusammen Kalifornjen.
Die musik hat uns auch sehr gut gefallen unt wir mochten die sopranschtimme fon Minni sehr. Jonsen unt der scheriff haben auch sehr gut gesungen unt die kwere bedienung im Polka hatte auch eine sehr beeindrukkende schtimme.
Wir hatten eine unterhaltsame pause mit unseren freunden.
pausenßnäkk
Nach der oper sint wir zum italjener gegangen unt haben gegessen unt uns unterhalten. Michael is der größte opernkenner unt der größte opernliephaber den wir kennen. Er hat uns erzählt daß er schon mit zehn jahren mit seinem fater in die oper gegangen is unt daß die zweite oper die er gesehen hat La Fanschulla del West war. Er hat Minni schon als kleiner junge sehr bewundert! Er hat erzählt daß er zu dieser zeit fon der vespa del opera (italjenisch für opernwespe) geschtochen worden is unt daß diese infekzjohn ihn seitdem sehr nachhaltich sein ganzes leben begleitet. Die infekzjohn der vespa del opera is auch anschtekkent sodaß Rosi inzwischen auch infiziert is. Sie is die größte opernkennerin unt opernliephaberin die wir kennen. Die beiden gehen manchmal an einem tag morgens in ein sinfoniekonzert unt abens in die oper.
Das is Susanne unt Martin unt Blacky unt mir zu fiel. Im näxten monat haben wir aber karten für drei opern unt freuen uns drauf.